Teil 7: “Rechts ranfliegen” im Holding und die perfekte Landung

Fliegt ein Pilot mit dem GPS ist es möglich, vom Start bis zur Landung alles von den Geräten im Cockpit vorgegeben zu bekommen. Die Voraussetzung dafür ist, dass alles richtig eingestellt und die korrekten Daten eingegeben wurden. Sobald der Pilot die vorgegebene Strecke abgeflogen ist und eine Landung anstrebt, müssen die Daten für die Landung eingestellt werden. Diese Daten helfen dem Piloten dabei, die Waypoints anzufliegen, bevor gelandet wird. Zudem benötigt er eine Freigabe für die Landung von den Fluglotsen im Tower. Doch was passiert, wenn diese Freigabe nicht gegeben wird? Es kann immer passieren, dass eine Landebahn blockiert wird, die Wetterverhältnisse nicht für eine Landung geeignet sind oder das Verkehrsaufkommen schlichtweg zu hoch ist. Mit einem Flugzeug ist es leider sehr schwierig „rechts ran“ zu fliegen, weshalb man bei solchen Situationen ins Holding fliegen muss. Ein Holding ist vergleichbar mit einer Warteschleife, in welche die Piloten fliegen und dann auf weitere Freigaben vom Tower warten. Die Warteschleife besteht aus zwei Halbkreisen, welche mit geraden Linien dazwischen verbunden werden.