Teil 10: Jeder Start ist freiwillig, doch jede Landung ein Muss – der ILS Landeanflug

Jeden Tag starten auf der ganzen Welt eine unzählbare Anzahl an Flugzeugen, die irgendwann auch wieder zu Boden kommen müssen. Doch was passiert, wenn eine Landung nach Sicht nicht mehr die optimalste Variante ist, eine Maschine wieder auf festen Boden zu bringen? Hierzu gibt es das ILS, auch bekannt als „Instrumenten-Lande-System“. Dieses bodenbasierte System unterstützt den Piloten bei dem Landeanflug und ermöglicht dem Piloten, bei dichtem Nebel die Richtung selbst nach der Landung einzuhalten und nicht von der Landebahn abzukommen.

Teil 9: Eine Marketingstudentin am Steuer – mein erster Flug am Flugsimulator

Ich heiße Madeleine und bin Werkstudentin im Marketing bei der X2E GmbH. Eine meiner Aufgaben ist das Führen des Blogs „How to become a Pilot“. Um diese Aufgabe so gut es geht durchzuführen, besuche ich einmal die Woche einen zweistündigen Kurs am Flugsimulator und mache mir Notizen, damit ich jeden Blogartikel so detailliert wie möglich verfassen kann. Nach einigen Stunden am Flugsimulator mit vielen interessanten Fakten, die man als Pilot verinnerlicht haben muss, durfte ich das erste Mal selbst meine gelernten Fähigkeiten auf die Probe stellen. Natürlich war ich dementsprechend nervös, immerhin saß ich zuvor noch nie auf dem Pilotensitz und habe das Spektakel sonst immer aus der Ferne betrachtet. In der Theorie ergibt zwar das Gelernte komplett Sinn, die Anwendung jedoch ist schwieriger als man sich vorstellt. In diesem Gebiet ist es jedoch so wie bei den meisten Gebieten: Übung macht den Meister.

Teil 8: Die wichtigsten Abkürzungen in der Luftfahrt

Piloten gibt es auf der ganzen Welt verteilt. Damit sich jeder überall verständigen kann, wird Englisch gesprochen. Neben der englischen Sprache, die man sowohl als Pilot als auch als Fluglotse beherrschen sollte, gibt es noch eine ganze Ansammlung von Abkürzungen, über die man Bescheid wissen muss. Wir listen euch hier einige der wichtigsten Abkürzungen im Luftverkehr auf, von denen ihr schon einmal gehört haben solltet!

Teil 7: “Rechts ranfliegen” im Holding und die perfekte Landung

Fliegt ein Pilot mit dem GPS ist es möglich, vom Start bis zur Landung alles von den Geräten im Cockpit vorgegeben zu bekommen. Die Voraussetzung dafür ist, dass alles richtig eingestellt und die korrekten Daten eingegeben wurden. Sobald der Pilot die vorgegebene Strecke abgeflogen ist und eine Landung anstrebt, müssen die Daten für die Landung eingestellt werden. Diese Daten helfen dem Piloten dabei, die Waypoints anzufliegen, bevor gelandet wird. Zudem benötigt er eine Freigabe für die Landung von den Fluglotsen im Tower. Doch was passiert, wenn diese Freigabe nicht gegeben wird? Es kann immer passieren, dass eine Landebahn blockiert wird, die Wetterverhältnisse nicht für eine Landung geeignet sind oder das Verkehrsaufkommen schlichtweg zu hoch ist. Mit einem Flugzeug ist es leider sehr schwierig „rechts ran“ zu fliegen, weshalb man bei solchen Situationen ins Holding fliegen muss. Ein Holding ist vergleichbar mit einer Warteschleife, in welche die Piloten fliegen und dann auf weitere Freigaben vom Tower warten. Die Warteschleife besteht aus zwei Halbkreisen, welche mit geraden Linien dazwischen verbunden werden.

Teil 6: Von Waypoint zu Waypoint – Das Fliegen mit RNAV und GPS

Neben dem VOR ist es einem Piloten ebenfalls möglich, nach dem GPS, also dem Global Positioning System zu fliegen. Mit diesem System können Piloten an den jeweiligen Zielort fliegen, ohne auch nur ein einziges Mal aus dem Cockpit zu schauen. Wir kennen das GPS unter anderem auch von üblichen Navigationssystemen, welche teilweise im Auto oder in Smartphones zu finden sind.

Ein Navigationsverfahren, welches in der Luftfahrt speziell für Instrumentenflüge verwendet wird und auf dem GPS aufbaut, nennt sich Area Navigation, früher bekannt als Random Navigation (RNAV). Dieses Verfahren legt die gewünschte Route über festgelegte Wegpunkte fest, sodass man lediglich im jeweiligen Gerät innerhalb des Cockpits bestimmte Daten auswählen muss, um an das gewünschte Ziel zu kommen. Bei einem Flug nach RNAV fliegt man also von einem Wegpunkt zum nächsten, bis man sein Ziel erreicht hat. Der Sinn und Zweck hinter diesem Navigationsverfahren ist unter anderem eine effektive Luftraumnutzung durch die Waypoints, da somit direkt Luftstraßen angeflogen werden können und man effektiver sein Ziel erreicht.